15 Jahre Forum 31

Shownotes

Das Forum 31 im Westen von Fürstenfeldbruck ist ein gelungenes Beispiel für gelebte Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen. In diesem Jahr feiert das Zentrum für Frauen, Familien und Kulturen sein 15-jähriges Bestehen. Die Initiative des Brucker Forums hat sich über die Jahre hinweg zu einem festen Bestandteil der katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Fürstenfeldbruck entwickelt.

In dieser Podcast-Folge sprechen wir darüber, wie das Forum 31 arbeitet und wie es Frauen und Familien aus verschiedenen Nationen und Kulturen zusammenbringt.

Zu Gast im MKR-Studio sind Kerstin Jäger, Geschäftsführerin des Brucker Forums, die ehrenamtliche Kulturdolmetscherin Haydee Jiménez sowie Willi Dräxler, Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss des Brucker Forums und Integrationsreferent im Stadtrat von Fürstenfeldbruck.

Transkript anzeigen

00:00:01: Unschlagbar!

00:00:03: Der Podcast für Bildung, Glaube

00:00:04: und Gesellschaft.

00:00:12: Es ist ein Paradebeispiel für die Begegnungen von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.

00:00:18: das Forum einund dreißig im Westen von Fürstenfeldbrück heuerfeiertes Zentrum für Frauen Familien und Kulturens sein fünfzehnjähriges bestehen Die Initiative des Brooker-Forums hat sich im Laufe der Jahre als fester Bestandteil der katholischen Erwachsenenbildung, im Landkreis Fürstenfeldbrug etabliert.

00:00:38: Wie das Forum einunddreißig funktioniert, wie es Frauen und Familien aus den unterschiedlichen Nationen und Kulturen zusammenführt – darüber sprechen wir jetzt im Podcast unschlagbar!

00:00:50: Ich bin Paul Hasel und begrüße dazu bei mir im MKR Studio Kerstin Jäger, sie ist die Geschäftsführerin des Bookerforums.

00:01:00: Heidi Chimenez ist auch bei mir im Studio – sie engagiert sich ehrenamtlich für das Forum einund dreißig.

00:01:06: Außerdem spreche ich mit Willi Drexler.

00:01:09: Er ist Mitglied in geschäftsführenden Ausschussesbockerforum und Referent für Integration im Stadtrat von Fürstenfeldbrück.

00:01:18: Frau Jägers, Frau Chimeneß, Herr Drexlers herzlich willkommen im Podcast unschlagbar!

00:01:24: Hallo

00:01:24: Gott, danke

00:01:25: schon vieler.

00:01:27: Frau Gege als das Forum einund dreißig vor fünfzehn Jahren ins Leben gerufen wurde da hat die damalige Geschäftsführung gesagt man wolle neue Wege in der Familienarbeit gehen.

00:01:38: wieso war man denn damals der Meinung dass man das bisherige Angebot es gab ja durchaus damals und vielfältigste Familienarbeit aber dass man erweitern muss?

00:01:46: Man wollte es nochmal ganz gezielt um diesen interkulturellen Bereich erweitern und deswegen auch das Form einund dreißig mit den Titel Zentrum für Frauen, Familien und Kulturen.

00:01:57: Und tatsächlich nach drei Jahren Projektphase ist es dann auch in die Regelförderung der Ärzte Diocese München und Freising übernommen worden als interkulturelles Familienzentrum.

00:02:08: Wir haben sozusagen die bisherige Familienbildung einfach noch mal sehr erweitert um diese interkuläre Familienbildung.

00:02:15: Sie waren damals noch nicht Geschäftsführerin, aber schon seit Jahrzehntein neun insgesamt beim Brucker Forum dabei.

00:02:21: Wie haben sie es damals so persönlich erlebt?

00:02:23: Gab's da auch eine Aufbruchstimmung?

00:02:26: Es gab eine Aufbrauchsstimmung und ich war damals zuständig für den Familienbereich Und wir haben dann ganz viele Pläne und Ideen und Visionen geschmiedet, wie wir das gut beleben können.

00:02:35: Eröffnet worden ist es ja im November.

00:02:37: Zwei Tausend Elf.

00:02:38: Und dann ging's auch gleich schon los mit den ersten Veranstaltungen.

00:02:41: Wir haben sehr schnell gemerkt, dass es wahnsinnig gut ankommt dort bei den Menschen einfach in Stadtviertel sind zu uns gekommen.

00:02:48: Dann kam immer mehr und neue Ideen dazu.

00:02:50: Und so ist es langsam in den letzten fünfzehn Jahren auch gewachsen.

00:02:54: Herr Drexler was sind dass wir Voraussetzungen in diesem Stadtviertel, von dem die Frau Jäger gerade gesprochen hat, wo eben das Zentrum steht.

00:03:02: Wie würden Sie das beschreiben?

00:03:03: Wieso hat sich's da angeboten, das Forum einunddreißig in einem Haus einzurichten?

00:03:08: Also man muss einfach mal Fürstenberg gut betrachten zunächst einmal.

00:03:11: Fürstensburg hat knapp vierzigtausend Einwohner.

00:03:14: aber es gibt natürlich einen Startteil des Neueres das relativ stark von Zuzug geprägt ist und bei Zuzugs sind natürlich viele Menschen dabei, die eine sogenannte Migrationsgeschichte haben.

00:03:24: Also die Konstellation ist einfach gegeben in diesem Stadtteil dass man da mehr auf den Menschen eingehen muss, die halt nicht unbedingt alt eingesessenen sind, dass Begegnung stattfinden kann, dass sich die Menschen kennenlernen können und natürlich auch gewertschätzt fühlen.

00:03:39: Das war eigentlich so das Grundprinzip und natürlich ja auch gewisse Außenwirkungen.

00:03:44: denn wenn wir sowas machen wie im Forum einunddreißig, wie das Fest der Kulturen.

00:03:48: Dann erzeugt es natürlich eine gewisse Aufmerksamkeit sowohl in der Politik als auch in der Bevölkerung und auch in die Kirche.

00:03:55: Könnte man sagen dass es damals um Jahr zweitausendelfach so einen Eisbrecher sozusagen gebraucht hat, um die Menschen zusammenzuführen?

00:04:02: Dass man auch gesehen hat.

00:04:03: da muss jetzt auch was passieren?

00:04:05: Naja, ich war zum Ballungszentrum und es gibt ganze Reihe Geflüchtete Es gibt andere Menschen die Migrationsgeschichte haben Und es gab jetzt kein irgendwie einen Eklat.

00:04:16: Man sagt man muss einen Aufbruch machen, aber man hat einfach das gespürt.

00:04:20: Man muss ja etwas tun auch um die Menschen zusammenzubringen.

00:04:24: Ich meine das eine ist sicherlich der Bildungsbereich.

00:04:26: Das ist natürlich für den Brooker Forum sehr stark irgendwo vertreten wird.

00:04:30: Aber es gibt natürlich andere Bereiche auch noch wie zum Beispiel Sport.

00:04:33: Also dort wird auch entsprechend versucht Menschen irgendwo... gerade junge Leute vielleicht von der Straße auch wegzuholen, um sich irgendwo zu begegnen was gemeinsam zu tun, gemeinsame Interessen zu entdecken.

00:04:44: Sich einfach füreinander natürlich wieder interessieren und damit natürlich auch zusammenzuwachsen.

00:04:49: Also Frau Jäger es gibt seit Zwei Tausend Elf eben dieses Haus in der Heimstättenstraße einund dreißig.

00:04:55: Vielleicht können wir zunächst mal sagen wie sie da vorgegangen sind dieses Haus dann auszustatten.

00:05:00: also welche Voraussetzungen haben Sie dort geschaffen für eine interkulturelle Familienarbeit, was sind dafür Räume?

00:05:06: Wie kann man sich da

00:05:07: entfalten?".

00:05:08: Das vorm einunddreißig ist ein ehemaliges Ladengeschäft und eine Wohnköche noch dazu.

00:05:13: Das heißt ganz gute Voraussetzungen um interkultuelle Koch- und eben Begegnungsangebote zu starten.

00:05:19: hier können auch muttersprachliche Communities sich treffen.

00:05:23: von der Ausstattung her haben wir es versucht Bund zu gestalten.

00:05:26: Wir wollten einfach die Vielfältigkeit, ja, die Brugger Stadtgemeinschaft hier auch in einem gewissen Grad abbilden und es ist im offenen Ort.

00:05:34: also das heißt viele können hier auch anfragen wenn sie dort Veranstaltung machen möchten oder eben wie gesagt sich treffen.

00:05:42: Stichwort Wohnküche.

00:05:43: waren das auch dann so die Anfänge, dass man sich mal so niedrigschwellig auch getroffen hat zum Kochen

00:05:47: z.B.,

00:05:47: und jeder aus seinem Land Rezepte mitgebracht hat?

00:05:51: Genau!

00:05:51: Das waren ... Die Anfängen wobei es hat sich sehr etabliert.

00:05:54: also wir haben nach wie vor diese interkulturellen Kochangebote.

00:05:57: eine kulinarische Reise um die Welt gibt Es Und der Schöne ist, dass hier einfach Menschen aus dem jeweiligen Herkunftsland zeigen können in ihrem Land gekocht wird, mit welchen Zutaten und dann oft erzählen zu welchen Anlässen werden auch bestimmte Gerichte zubereitet.

00:06:14: Also meistens ist es nicht nur ein Kochen sondern auf vielfältige Art und Weise bekommt man Informationen über das jeweilige Herkunftsland.

00:06:22: Wie ich erreiche denn Frauen und Familien aus anderen Kulturen?

00:06:27: wie gehen sie auf die zu?

00:06:29: wir fahren die von ihren Angeboten also wird ein Flyer vielleicht doch nicht unbedingt immer reichen.

00:06:34: oder

00:06:35: Also ein Flyer oder ein Programm hatten wir tatsächlich am Anfang, aber sie haben recht.

00:06:39: Es ist nicht das was ausreichend ist.

00:06:41: entscheidend es hier Netzwerkerinnen zu haben also die HID Jimines ist eine von ihnen beispielsweise.

00:06:47: Das heißt hier haben wir in Zugang zu leider Teilen amerikanischen Community Dann haben wir einen Imran Karakas.

00:06:53: das ist der Zugang zur türkischen Community.

00:06:55: und so gibt es eben viele Personen Die auch immer wechseln durchaus über die Jahre hinweg die praktisch für uns nochmal den Zugang Zu der jeweiligen Community eröffnen.

00:07:06: Und über die Jahre hinweg hat sich das Forum ein, dass sie auch etabliert.

00:07:09: also das heißt man bekommt ja auch mit wenn dort Veranstaltungen sind wenn was los ist und da gehen auch viele Menschen einfach neugierig hin ohne Anmeldung und schauen sich das an so dass der Kreis der Interessierten auch größer wird.

00:07:22: Heidi Chimenez ist bei uns im Studio.

00:07:25: Da würde mich als erstes bei Ihnen interessieren.

00:07:28: Sie sind überhaupt aufmerksam geworden auf das forum einund dreißig.

00:07:32: Ich bin auch immer dabei geworden, weil wir wollten unsere Kultur hier in Furzenverbruck zeigen wie bei uns zu Hause ist.

00:07:40: Weil wenn wir hier schon lange Zeit hier abholen, wir vermissen natürlich unser Heimatland.

00:07:47: Und das ist Ecuador?

00:07:48: Aber nicht nur Ecuador sondern weil wir sind ja viele latin-amerikanische Leute und wir vermiesen unsere Lebensdorf, unsere Familie, unsere Kultur.

00:07:58: Das wollen wir auch hier haben!

00:08:00: Deswegen haben wir über eine Fests gehört.

00:08:05: Wir wurden auch eingeladen und das hat uns sehr gut gefallen, dann haben wir mit den Geschäftsführerinnen besprochen um die Möglichkeit der Fernanstaltung zusammen zu machen und es geklappt hat.

00:08:19: Seit dem Jahr zwei Tausendviertel arbeiten wir zusammen nicht nur auf Festes sondern auch die Leute hier integrieren.

00:08:27: Können Sie sich noch erinnern, was diese erste Veranstaltung war?

00:08:30: Was haben sie da gemacht?

00:08:32: Ja wir haben verschiedene Sachen gemacht.

00:08:34: Wir haben angefangen mit die Folklormusik weil das ist auch für die deutsche Leute.

00:08:39: Das mögen sie auch sehr gerne und genau so wie die Fanflute oder die Kleidung dass die Leute auch tragen.

00:08:47: deswegen haben wir angefangen bei den Folklormusiken natürlich.

00:08:50: Jedes Mal haben wir was Neues probiert von anderen Ländern.

00:08:53: Nicht nur von Ecuador, sondern wie gesagt für die ganze Lateinamerika.

00:08:56: Wir versuchen jedes mal zu zeigen ein Stück für jedes Land.

00:09:01: Es ist nicht nur latinamerikanisch, sondern es sind verschiedenste Länder von Afghanistan, Türkei schon genannt worden.

00:09:09: Das sind auch europäische Länder von Schweden, das ist wirklich sehr variabel.

00:09:13: Es sind auch sehr viele dabei oder genügend dabei, die auch wirklich aus Fürsten Verbruck so sind Wie sagt man so die Autochtone-Bevölker?

00:09:21: Du hast auch mit einbezogen.

00:09:23: Und was Interessant ist, wir haben auch welche aus den neuen Bundesländern, wo man vielleicht selber irgendwo gewisse Vorurteile oder Stereotypen hat.

00:09:32: Nein das sind auch, du hast sehr interessiert und es ist zusammengewachsen.

00:09:36: Und das vorm einunddreißig hat seinen Sitz in der Heimstädtenstraße.

00:09:40: Das war ursprünglich einmal ein Gebiet, wo gerade auch Flüchtlingen am zweiten Weltkrieg angesiedelt worden sind.

00:09:47: aber der Begriff heim Das ist hier im Brucker Forum wieder zum Heim geworden.

00:09:51: Es ist ein Stück Heimat für alle, wo man sich verbindet und dann sieht man sich wir sind alle irgendwo aus Fürstenfeld-Bruck egal Wo die Wurzeln vielleicht liegen Und das bringt den Menschen eigentlich zusammen?

00:10:02: Das bringt die Menschen zusammen so wie sie Frau Chimenez und Sie haben auch gesagt da mache ich so richtig mit.

00:10:10: Ich lasse mich z.B.

00:10:11: auch zur Kultur Dolmetscherin ausbilden.

00:10:14: Wie kam es dazu?

00:10:16: Für mich selber, weil ich hatte auch so viel Schwierigkeit hier gehabt.

00:10:19: Wenn man nicht die deutsche Sprache hat, dass sie wirklich sehr schwer hier zu integrieren.

00:10:25: Deswegen versuche ich auch wenn die Leute hier kommen mit der spanischen Sprache.

00:10:29: Die können Sie auch nicht verstehen was genau hier gemacht wird.

00:10:33: Deswegen mache ich gerne, weil die Leute brauchen viel Unterstützung

00:10:36: Auch Hilfe, wenn man mal auf die Behörde muss

00:10:39: Genau, nicht nur auch die Behörde sondern auch von der Schule oder so ein Arzttermine.

00:10:44: Das macht wirklich sehr schwer für die Leute das die deutsche Sprache nicht haben.

00:10:47: Deswegen mache ich gerne und ich helfe die Leute gerne wenn sie Hilfe

00:10:52: brauchen.".

00:10:53: Und jetzt erst vor kurzem habe ich gehört... ...und da ist es wieder so.

00:10:56: das Schöne wovon wir anfangs schon sprachen gab's eine Fiesta Latina Americana.

00:11:01: Das ist

00:11:02: ein fester Latinoamerikaner, weil sie auch von den ganzen... Nicht nur von Lateinamerika aus, sondern auch von der ganze Amerika.

00:11:10: Deswegen versuchen wir die Leute hier zu integrieren und sich genau wie es zu Hause aufhüllen.

00:11:18: Es waren viele Gäste dort, die nicht aus Lateinamerika waren.

00:11:21: Ich saß ja selber in einigen Tischen und da waren Leute dabei als Armenien, aus der Türkei oder auf Afghanistan... Die Ukraine war

00:11:29: auch gut

00:11:30: vertrittet!

00:11:33: Das sind Leute, die fühlen sich sehr wohl mit uns.

00:11:37: Haben Sie da auch zum Beispiel was gekocht aus Eckweitung?

00:11:40: Dieses Mal leider nicht.

00:11:43: Weil Kochen und Nottas sucht die Fernstahl zu Organisieren, alles das wir auch reiseitlich bekommen.

00:11:50: Das war für mich viel so viel.

00:11:51: Deswegen dieses mal habe ich es nie für

00:11:53: mich gemacht.

00:11:53: Du nicht!

00:11:54: Aber

00:11:54: andere haben's gemacht.

00:11:55: Genau, andere schon.

00:11:56: Wir hatten auch Essen vom Argentinien um Mexiko.

00:12:00: Da war sehr gut, sehr schön.

00:12:02: Wir haben gerade vorher gesprochen, wie wichtig es ist für die Integration, die deutsche Sprache zu lernen.

00:12:08: Wie ist das so am Anfang?

00:12:10: Da würden Sie aber auch notfalls starten mit Händen und Füßen.

00:12:13: oder also muss man sich auch auf den Weg machen erstmal.

00:12:16: Dann muss man uns nicht auf den wegmachen und man findet Möglichkeiten wenn man möchte, sich zu verständigen.

00:12:20: Und es gibt dann immer ein paar, die schon mit dabei sind bei uns in dem großen Kreis von Form einund dreißig und die können dann wirklich im wahrsten Sinne des Wortes Dolmetschen oder eben die Kultur nochmal hier übersetzen.

00:12:32: Also wir haben ja echte Brückenbauer und die erleichtern dann, glaube ich auch den Einstieg.

00:12:37: Und darum geht es auch einen ersten Kontakt noch mal zu haben und Menschen kennenzulernen, die mir helfen hier anzukommen.

00:12:45: Es gibt in der unmittelbaren Nachbarschaft eigentlich so Luftlinie, so hundert, zweihundert Meter gibt's zwei Moschinen.

00:12:52: Und es gibt auch noch einen Hindutempel inzwischen Und man versucht natürlich, dass man dort die Kontakte pflegt und das vor allen Dingen sowas wie die Hemmschwelle einer zum anderen irgendwo hinzugehen.

00:13:02: Dass sie abgebaut wird.

00:13:04: Ich glaube da gibt es auch keine diese Hemmschwelle, die ist weg eigentlich.

00:13:07: Das ist eine Selbstverständlichkeit, dass einer den anderen besucht oder dass man sich austauscht, dass er sich einbindet.

00:13:12: also das ist glaube ich ganz wichtiger Aspekt auch dieser nicht nur interkulturell sondern auch dass diese interreligiöse Offenheit vorhanden ist.

00:13:19: Wenn wir das Ganze jetzt mal in Zahlen packen wollen vor Jäger, also antheilig und würden Sie sagen ist der Anteil Kochenfestivitäten dann aber auch dieser ganze Bereich der Lebenshilfe, der Unterstützung.

00:13:30: Wie hat sich das entwickelt im Laufe der Jahre und wie ist es heutzutage?

00:13:34: Also letztendlich haben wir wirklich einen Angebotsmix.

00:13:36: ich könnte nicht sagen der Schwerpunkt liegt eher auf der Kultur sensiblen Wissensvermittlungen oder auf den Festivitäten.

00:13:43: Ich glaube, die Mischung macht es tatsächlich!

00:13:45: Man lernt uns über die verschiedenen Wege eben kennen und kann sich dann das Angebot auch nochmal raussuchen was für ein wichtig ist.

00:13:51: Möchte ich regelmäßig dort ins Formen ein und dreißig gehen um vielleicht länger physische Kontakte aufzubauen?

00:13:57: Oder bin ich einmal beim Fester Kulturen dabei und lerne es überhaupt erst kennen.

00:14:01: also könnte jetzt also tatsächlich nicht sagen... Ich glaube der Angebotsmix so sind wir gestartet und er ist nach wie vor vorhanden

00:14:08: Und ich vermute, die Frau Chimenez, die steht stellvertretend für den großen Schatz an Ehrenamtlichen, denen Sie haben.

00:14:16: Und ohne diesen Schatz wäre das alles doch gar nicht möglich?

00:14:19: Wäre nicht möglich!

00:14:20: Genau also wir haben eine gute Mischung aus Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich hier für diese Integration oder im Forum einund dreißig organisieren und auch unsere Kulturdarm-Metscherinnen, die wir ausbilden sind alle auch ehrenamtliche.

00:14:34: Wir haben auch Personal, sozusagen in die Migrationsgeschichte selber vorweist.

00:14:38: Das ist, denke ich, vereinfacht das auch noch, weil das jetzt nicht auf deiner Seite nur deutsche Einheimische sind, die angestellt sind und es gibt auch genauso Personal, dass eben halt selber Geschichte mitbringt aus einem anderen Land.

00:14:50: Frau Jäger der offizielle Titel ist eben Zentrum für Frauenfamilien und Kulturen.

00:14:55: Da habe ich mir dann auch die Frage gestellt welche Rolle spielen überhaupt im Männer?

00:14:58: Männer sind genau so herzlich willkommen wie Frauen.

00:15:01: Tatsächlich hat man den Fokus zunächst auf die Frauen und Familien gelegt, denn gerade Frauen sind eben die Netzwerkerinnen.

00:15:07: Ja mit denen wollte man dieses vorm einunddreißig aufbauen.

00:15:09: ich glaube das ist auch sehr gut gelungen Und wir haben natürlich die Männer ganz genauso mit dabei aber schwerpunktmäßig tatsächlich mehr Frauen als Männer.

00:15:18: Dann

00:15:18: gab es natürlich, dass es noch gar nicht so lange her eine Zeit in der wir uns nicht im Präsenz begegnen konnten Die Corona-Zeit.

00:15:25: Wir haben sie denn die überstanden?

00:15:27: Die

00:15:27: war wahnsinnig schwierig weil dieser interkulturell Bereich lebt von persönlichen Begegnungen.

00:15:33: Und da sind wir sehr froh, dass es uns gelungen ist danach das wieder gut hochzufahren.

00:15:38: Letztendlich haben wir durch die ein oder andere Online-Veranstaltung diesen Bereich versucht den Kontakt zu halten.

00:15:44: Ich kann mich gut erinnern, wir haben einen interkulturellen Adventskalender dann gemacht für den Dezember zwanzig und haben alle, die bei uns ansonsten aktiv waren gebeten nochmal einen Beitrag dafür zu machen um den Kontakt zuhalten und auch deutlich zu machen.

00:15:59: also wir sind noch hier und wir sind auch noch da nach wie vor diese Beiträge auch eben hier mit bei uns einzubringen.

00:16:06: Ich weiß von Sozialverbänden, dass die mir erzählt haben, als die Corona-Zeit zu Ende war dann auch viele Ehrenamtliche nicht mehr zurückgekehrt sind.

00:16:15: Aus unterschiedlichsten Gründen war das bei ihnen ähnlich?

00:16:18: War der Stadt eher wieder schwierig oder konnten sie an die Vorzeit anknüpfen?

00:16:23: Ehrlich gesagt konnten wir an die vor Zeit anknüpfen.

00:16:25: also Die ehrenamtlichen sind uns eigentlich auch geblieben.

00:16:28: da gibt es immer einen gewissen Wechsel ist ganz normal durch Umzüge weil sich die berufliche Situation verändert Aber wir haben nach wie vor einen guten Stamm an Engagierten, die mit uns zusammen das Forum einunddreißig tragen.

00:16:42: Das sind auch diese persönlichen Beziehungen, die untereinander entstehen.

00:16:45: Das ist ja auch Teil des Ziels, dass die Menschen ja auch Freundschaften schließen.

00:16:50: Ich glaube ich ist durch die Corona-Zeit nicht aufgelöst worden.

00:16:53: Jetzt ist es so, dass gewisse Angebote natürlich auch was kosten, aber sie sagen... Am Geld darf es nie scheitern.

00:17:00: Nein, auf gar keinen Fall!

00:17:01: Durch die Förderung durch die Erzgesetze München und Freißingen können wir einfach auch viele Angebote auf Spendenpasses anbieten Und da kann jeder so viel geben wie er möchte.

00:17:10: Also der eine gibt mehr und wenn man nichts gibt ist das genauso okay.

00:17:13: Ich würde es sehr schade finden und das ist auch gar nicht das Ziel.

00:17:16: Es sollen wirklich alle kommen können Unabhängig davon ob ich mir das jetzt finanziell leisten kann oder nicht.

00:17:22: Der Stadt Fürstner-Wirk ist jetzt auch sehr wichtig und da gibt's natürlich auch Förderungen

00:17:26: Definitiv.

00:17:26: Beim Festival Kulturen ist die Stadt Fürstenberg wirklich groß mit dabei und wir haben andere Partner, den Landkreis für verschiedene Veranstaltungen.

00:17:34: Und ohne die Förderung würde es auch nicht so funktionieren.

00:17:37: das muss man ehrlicherweise sagen.

00:17:39: Herr Drexer Sie als Vertreter der Stadt ist es ja so.

00:17:42: doch seit ein paar Jahren dass Integrationsarbeit hat man zumindest bei Wahlen den Eindruck nicht mehr von allen Menschen geschätzt wird.

00:17:51: spüren sie dir was beim Forum?

00:17:53: Einund dreißig oder ist es da so in etwa geblieben?

00:17:57: Ich würde das mal ein bisschen anders ausdrücken wollen.

00:18:00: Der Begriff Integration ist inzwischen kompliziert, er ist total negativ besetzt.

00:18:06: und wenn ich sage jetzt machen wir irgendwas mit Integration einer der Sprecher von einem Moschee ist dritte Generation hier Ingenieur, der hat gesagt na kommt jetzt wieder der Integrations-Tüv über mich.

00:18:17: ja also da eingehen will man den Begriff schon mal relativieren stückweit.

00:18:22: Aber sie haben natürlich recht, es gibt einen kleinen Teil der Bevölkerung.

00:18:26: Aber ich glaube Fürsten-Halbrucker ist relativ gut aufgestellt, denn erst die politische Lage betrachtet, wir haben auch keine AfD im Stadtrat – weder bisher noch in Zukunft jetzt auch nicht!

00:18:35: Das heißt also, die Fürsten Halbruckers sind ziemlich offen was das Zusammenleben betrifft.

00:18:40: Also es wird nicht irgendwie unterschieden, kommt jetzt einer aus Afrika als Asien oder seit zwei drei Generationen hier.

00:18:47: Oder ist er überhaupt schon seit Generationen ihr Leben das Einheimische?

00:18:51: Ich glaube das klappt in Fürsten der Burg relativ gut.

00:18:54: Ist aber natürlich auch wichtig dass die Stadtspitze genau dieses Signal ausgibt ja wir sind ja alle irgendwo Bürger dieser Stadt, Bürgerinnen und Bürger dieser Staat Ja Und ich glaube ist schon relativ wichtig dass man da auch nicht zulassen dass wirklich gegen wenn in der Stadt aufkommt.

00:19:10: Frau Chimines, was ist Ihre nächste Aktion?

00:19:13: Was planen Sie gerade?

00:19:15: Wir überlegen noch, was wir machen in Besuchung.

00:19:18: Wir haben ein paar Sachen schon gedacht aber natürlich brauchen unsere Frau Jäger dabei weil sie muss auch ein bisschen verbunden mit den lateinamerikanischen Leuten.

00:19:39: Natürlich das, es ist hier in Deutschland nicht.

00:19:42: Deswegen muss man sie ein bisschen ... Das weiß ich manchmal.

00:19:47: Genau richtig!

00:19:48: Aber ja, vielleicht machen wir eine Weihnachtsfeier?

00:19:55: Oder wir machen wieder lateinamerikanische Spezialitäten gemeinsam gebrochen?

00:19:58: Genau richtig.

00:19:59: Fürs der Kultur entsteht das demnächst.

00:20:02: Ja, für den Kultur,

00:20:03: genau richtig.

00:20:04: Da gibt's auch genügend zu tun sicher.

00:20:06: Da gibts richtig

00:20:06: viel zu tun, ja.

00:20:08: Das ist wahrscheinlich bis zum Sommer so ein Highlight, haben wir vielleicht noch ein zweites?

00:20:12: Bis zum Sommer ist das Highlight jetzt im interkulturellen Bereich.

00:20:15: Im Herbst ist das nächste Highlight unsere interkulturellen Tage im gesamten Landkreis Fürstenverbruck und da beteiligen wir uns auch immer seit vielen Jahren und sind auch im Organisationsteam und natürlich schon in den intensiven Vorbereitungen.

00:20:31: Ich habe auch gesehen dass es einen Familien- Newsletter gibt.

00:20:35: Da kann man ja auch die aktuellen Termine nachlesen oder

00:20:38: Genau, da kann man alle Termine die Familie bereffen nachlesen und selbstverständlich interkulturelle Angebote sind damit dabei.

00:20:46: Und wahrscheinlich gibt es den über die Homepage?

00:20:48: Kann man sich anmelden

00:20:50: bei uns anmelde?

00:20:51: Herr Drexler wenn Sie so zurückschauen auf fünfzehn Jahre vor um einund dreißig.

00:20:56: was würden sie denn sagen wenn es das nicht gäbe?

00:20:59: was würde da in Fürstenfeldbrück fehlen?

00:21:01: relativ einfach ausgedrückt.

00:21:03: Es wäre eine gewisse Lehre vorhanden und es würde auch nix irgendwo gebündelt werden, ja?

00:21:08: Das Forum einunddreißig bündelt hat einfach die ganze Sache irgendwo, da jeder weiß, da kann man hingehen.

00:21:13: Egal ob das jetzt von jemandem politischer oder kirchlicher Seite ist der kann auch fragen wenn er irgendwas wissen will, wer sind doch jetzt Kompetenz vorhandenen?

00:21:21: beim Überhaupt im Brucker Forum ist diese Kompetence und es wird wertgeschätzt.

00:21:26: und sie wissen natürlich auch wir haben Adisee diese christlichen Werte, aber mit dieser kulturellen Offenheit.

00:21:33: Und ich glaube wenn man jetzt nicht so einen Anlaufpunkt hätte dann wäre es wesentlich schwieriger Menschen zusammen zu bringen weil's gibt welche die sind kontinuierlich da wie heute.

00:21:42: Es gibt auch welche die sie punktuell da.

00:21:44: Aber Sie wissen das gibts und einer kennt den anderen.

00:21:47: Also das ist wirklich in der kleinen Stadt wahnsinnig wichtig Diese persönlichen Kontakte einer kennt Den Andern.

00:21:52: Wir haben vor allem von Flyer gesprochen.

00:21:54: Den gibt sicherlich den kann man mal mitgeben Da sind ein paar Informationen drauf.

00:21:58: Aber das Wichtigste ist eigentlich, man kennt sich ja und das ist das was das Vertrauen bildet letztendlich.

00:22:04: Und dazu braucht man natürlich ein Medium und das Medium braucht natürlich nicht unbedingt nur seine Parkbank weil es ist wetterabhängig.

00:22:11: so was gibt's in Mann-Städten auch wo man so eine Ratschparkbank.

00:22:14: aber wenn man durch einen richtigen Raum hat oder eine Adresse etabliert ist dann ist es einfach ein riesen Gewinn ja.

00:22:21: Vorgegelt also Spuker Forum kann man sich Kaum mehr ohne Forum-Einundreißig vorstellen, oder?

00:22:27: Da würde schon was fehlen.

00:22:28: Da würde

00:22:28: richtig viel fehlen und das möchten wir auf gar keinen Fall aufgeben.

00:22:32: Das ist ein ganz großer Teil und wichtiger Aspekt den wir haben.

00:22:35: Wir haben ja auch dazu noch eine Kompetenzstelle für Ehrenamt und Sprache.

00:22:39: Also das Ganze wird ergänzt Und ich glaube ganz wichtig des vorm eindreißigen Ausgangspunkt Für viele weitere Projekte.

00:22:45: also dann haben wir ein interkulturelles Kunstprojekt.

00:22:48: Wir haben im Jahr die Kultur der Matchenden mit dazugenommen Wir haben einen Sprachwerkstatt und, also dadurch dass es das vom ein dreißig gibt ist so viel entstanden.

00:22:58: Und es würde alles heute ansonsten nicht existieren.

00:23:02: Es ist zuviel entstanden.

00:23:04: Wenn Sie mal in die Zukunft schauen sind überhaupt noch Wünsche offen.

00:23:08: Spinnen sie noch neue Ideen wo sie sagen naja da denken wir jetzt mal drüber nach vielleicht in vier fünf Jahren.

00:23:13: Also Ideen und Vision haben hier immer jede Menge.

00:23:16: Wichtig ist es eigentlich, so in dem jetzigen Zustand zu halten.

00:23:20: angesichts nicht immer ganz einfacher finanzieller Situation.

00:23:24: Bin ich sehr froh wenn wir weiterhin die Förderungen wie sie bisher bekommen haben erhalten und dann auch weiter unsere Arbeit machen können.

00:23:31: Und das geht mir noch mal vielleicht die Vielfalt ein bisschen auszubauen und immer spontan und auch ganz flexibel darauf zu reagieren, wenn es neue Communities gibt, die hier nochmal Anschluss finden wollen.

00:23:44: Und Frau Chimines und Herr Drexler, wie geht es Ihnen, wenn Sie an die Zukunft des VOROMS einunddreißig denken?

00:23:51: Man fühlt sich zu Hause.

00:23:53: Weil ohne Forderung einund dreizeh wirklich ... Man fühlst sich so was fäll!

00:23:57: Wir sind von der Stadt dazu... wir wollen keine Fremden in der Stadt aber nicht so, wie es da alles die denkt sondern dass es auch den Menschen sich kennen und damit sind sie sich nicht mehr Fremde haben.

00:24:08: Dann würde ich sagen freuen wir uns auf mindestens weitere fünfzehn Jahre, wenn nicht noch mehr.

00:24:13: Forum einunddreißig des Bookerforums.

00:24:16: vielen Dank Frau Jäger und Frau Chemines Herr Drexler dass Sie bei uns waren im Podcast unschlagbar und uns diese außergewöhnliche Initiative im Landkreis Fürstenfeld-Bruck vorgestellt haben.

00:24:27: herzlichen Dank!

00:24:28: Danke

00:24:29: schön!

00:24:30: Und das war's für dieses mal im Podcast und schlagbar.

00:24:33: am Mikrofon verabschiedet sich Paul Hasel.

00:24:38: Das war unschlagbar.

00:24:39: der Podcast für Bildung,

00:24:40: Glaube

00:24:41: und Gesellschaft.

00:24:42: Eine Produktion des MKR

00:24:44: im Auftrag des St.

00:24:45: Michaelsbund.

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