Familien stärken, Begegnung ermöglichen

Shownotes

Vom Geburtsvorbereitungskurs bis zur Eltern-Kind-Gruppe, von Erziehungsfragen bis zu Gesundheitsthemen: Das Familienzentrum St. Joseph in Holzkirchen begleitet Familien durch viele Lebensphasen. In dieser Folge sprechen Wolfgang Foit, Geschäftsführer des Katholischen Bildungswerks Miesbach und Birgit Zeller, Ansprechpartnerin für das Familienzentrum, über die Entstehung des Zentrums, aktuelle Herausforderungen für Familien und die Bedeutung von Begegnung in einer zunehmend hektischen Gesellschaft.

Ein Gespräch über Gemeinschaft, Unterstützung und die Zukunft familienorientierter Bildungsarbeit.

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00:00:01: Unschlagbar!

00:00:03: Der Podcast für Bildung, Glaube und Gesellschaft.

00:00:12: Familie ist heute vieles zugleich ein Ort der Geborgenheit aber auch einen Alltag voller Fragen Herausforderungen und manchmal Unsicherheiten.

00:00:22: gut wenn es da einen Ort gibt an den Eltern Kinder und andere Familienmitglieder Unterstützung Austausch und wertvolle Impulse finden können.

00:00:31: Genau so ein Ort ist das Familienzentrum St.

00:00:34: Joseph in Holzkirchen bei München, getragen vom katholischen Bildungswerk Miesbach und der Pfarrei-Holzkirchen bietet es ein breites Spektrum an Kursen-, Begegnungsmöglichkeiten und Bildungsangeboten von der Schwangerschaft über die ersten Lebensjahre eines Kindes bis hin zu Themen, die Familien im Alltag bewegen.

00:00:55: In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, wie das Familienzentrum entstanden ist.

00:01:00: Welche Bedürfnisse von Familien es aufgreift und warum persönliche Begegnungen gerade heute so wichtig sind?

00:01:08: Ich bin Paul Hasel und meine Gäste sind zum einen Wolfgang Feuth Geschäftsführer des katholischen Bildungswerks im Landkreis Miesbach und Birgit

00:01:17: Zeller.

00:01:18: Sie ist die Ansprechpartnerin des Familienzentraums St Joseph in Holzkirchen.

00:01:23: Ein herzliches Willkommen an Sie beide.

00:01:25: Herr Feuth, wie hat es denn überhaupt alles angefangen mit dem Familienzentrum?

00:01:30: Können sie sich noch erinnern?

00:01:32: Ja ist das tatsächlich schon ein bisschen her?

00:01:34: ich bin seit zweitausender elf Geschäftsführer im Bildungswerk in Miesbach wohne schon sehr viel länger in Holzkirchen habe meine Kinder hier zur Welt gebracht und großgezogen durch die Kindergärten und Grundschulen, durchgedrückt.

00:01:48: Und bin da in dem Familienleben ein bisschen reingewachsen in diese Thematik und habe dann als Geschäftsführer gemerkt hier gibt es ganz großes Potenzial und seit ungefähr zwei Tausend vierzehn machen wir ja aktiv Familienbildung unter dem Label-Familienbildung.

00:02:04: Es gibt aber schon seit fast fünfzig Jahren in Holzkirchen Eltern Kind Gruppen.

00:02:09: also der Strang ist relativ lang.

00:02:11: zum ersten Mal ist von einem Familienzentrum die Rede gewesen, als wir mit der Pfarreien Kontakt gekommen sind und hier auch Baumaßnahmen geplant wurden.

00:02:22: Und ich kannte Familienzentren, aus anderen zusammenhängen und habe dann frühzeitig schon begonnen dieses Wort hier zu verwenden.

00:02:31: Und diese Idee hier zu implementieren um dann festzustellen dass diese Ideen auch von anderen Seiten gekommen sind und die Interessen auch von andern Seiten da waren.

00:02:41: Und so ist eines ein bisschen zum Anderen gekommen.

00:02:43: sie fragen ab wann also wie würde sagen ab Familienbildung intensiviert und seit Jahrzehntausend siebzehn ist der Name installiert.

00:02:52: Und wer fungieren unter dem Namen-Familienzentrum?

00:02:56: Um diesen Namen zu installieren, das war ja auch dann wahrscheinlich das Ergebnis dass man in den drei Jahren so zwischen zwei Tausend vierzehn und siebzen gesehen hat Das läuft und es wird auch angenommen.

00:03:07: Ja, das hat viel mit den Umständen zu tun.

00:03:09: Holzkirchen hat siebzentausend Einwohner und ist immer noch am Expandieren.

00:03:13: vor allen Dingen damals Da waren große Neubaugebiete, also es sind zusätzliche Kindertagesstätte gebaut worden.

00:03:20: Die haben zwei große Grundschulen die auch sich vergrößert haben und die angebaut haben.

00:03:26: Das war so eine Mischung aus den Notwendigkeiten, den Gelegenheiten, den Menschen die da eine Rolle gespielt haben.

00:03:36: Und dann kam doch einiges zusammen und da musste man einfach nur die Dinge zur Ende denken.

00:03:41: Dieses Pfadzentrum war im Entstehen, also es war klar hier muss ein Neubau her.

00:03:47: Es war klar wir sind im Fadenkreuz zwischen zwei Grundschulen, zwei Kindertagesstätten zwischen Hoard und mitten in einem Wohngebiet.

00:03:56: auch und das lag fast ein bisschen auf der Hand dazu gekommen ist noch die pastorale Ausrichtung der Pfarrei.

00:04:04: Ungefähr zur gleichen Zeit hat sich die Pfarrei ein Pastoralkonzept gegeben und in diesem Pastoral Konzept stand Begegnungen an erster Stelle, und Begegenung auf der Basis von Martin Buber – alles Leben ist Begegnung – wurde durchdekliniert.

00:04:21: Und in diesen Pastoral-Konzept steht auch schon der Name Familienzentrum drin wo immer der hergekommen ist und so war das schon sehr frühzeitig verankert.

00:04:35: Dann braucht es eigentlich nur noch Menschen, die gewillt sind was anzupacken eine Kirchenpolitik, die bereit ist hier auch zu investieren.

00:04:44: Es braucht eine Kommune, die die Notwendigkeit erkennt und natürlich auch die Nachfrage Und die war eigentlich von Anfang an da aus verschiedenen Gründen.

00:04:53: Ein Grund ist die schiere Menge, die Quantität der jungen Familien, die sich hier angesiedelt haben aber auch ein bisschen die Zeitumstände.

00:05:03: Wir müssen uns das praktisch vorstellen.

00:05:05: wie funktioniert es dann?

00:05:06: Klar so Sie haben hier die Räume in der Pfarrerei Sankt Josef.

00:05:10: heißt das dann auch dass sie sich regelmäßig treffen zum Beispiel mit dem Fahrer oder dem Fahrgemeinderat und die dürfen auch Einfluss darauf nehmen was ich ja dann inhaltlich machen?

00:05:20: Geht das jetzt rein, nur in der Kooperation um die Räume oder hat die Pfarrei doch noch einen inhaltlichen Einfluss?

00:05:27: Dem Wunsch nach soll die Pfarrei eigentlich.

00:05:30: einen großen, inhaltlichen Einfluss haben.

00:05:33: Es ist ja ein Teil der Erwachsenenbildung und Teil der erwachsene Bildung bedeutet ja dass die Initiative von den Räten kommt aus der Pfarrei kommt.

00:05:43: es ist der Wille der Pfarrei Eltern-Kind Gruppen zu haben.

00:05:46: es ist da will der Pfarrer Bildungsveranstaltungen zu haben Und das Gestaltungspotenzial ist schon verankert dadurch Dass es Sachbeauftragte für Erwachse eine Bildung gibt die ihnen gibt, in dem Fahrgemeinde reden und deren Wille ist es da was zu gestalten.

00:06:05: Natürlich ist es auch so dass Ehrenamtliche dann auf dankbar sind wenn es Institutionen gibt sie sich professionell aufstellen und Aufgaben mit übernehmen.

00:06:16: aber das Gestaltungspotenzial ist nach wie vor da.

00:06:19: Was würden Sie denn sagen?

00:06:20: Sind hier im Familienzentrum die grundlegenden Ziele nachdem sie die Arbeit ausrichten?

00:06:26: Sind das dann tatsächlich Christliche Werte, das christliche Menschenbild.

00:06:30: Das christliche Familienbild?

00:06:33: Das ist die Grundlage von Almen.

00:06:35: Grundlage für Almen ist aber auch das Pastoralkonzept im Sinne der Begegnung.

00:06:41: Dass es ein bestimmter Bestandteil der Ausrichtungen und das kann man sich ganz physisch vorstellen.

00:06:48: Das muss man gar nicht theoretisieren.

00:06:50: Wenn sie Kinder haben in einem Kindergartenhalter und bringen diese Kinder in der Früh hindern erleben Sie vor dieser Kindertagesstätte einen Hotspot der Kommunikation und der Begegnung zwischen Eltern, zwischen Eltern und Kindern manchmal zwischen Eltern um Großeltern.

00:07:07: Und das ist das äußere Zeichen dieser Begegenung und da haben wir das Potenzial erkannt und da sind wir gesehen.

00:07:15: dass braucht Raum, dass braucht einen Rahmen.

00:07:19: natürlich unser Gesamtprogramm orientiert sich am christlichen Menschenbild aber

00:07:23: die

00:07:24: Planungsausrichtung orientiert sich an den Bedürfnissen der Familie.

00:07:30: Und die Bedürfenisse der Familie sind groß, wir haben als Grundlage für die Gesamtkonzeption damals eine Sozialraumanalyse gemacht und wir haben die damaligen Studien der Bertelsmann Stiftung als Grundlager genommen.

00:07:44: Eine Studie hieß Elternunterdruck aus dem Jahr zwei Tausend Siebzehn und daraus gibt es acht Trends, die bezeichnet wurden.

00:07:53: Aus denen ganz klar hervorgeht dass Menschen aufgrund der Ökonomisierung der Gesellschaft Die Familie oft zu kurz kommen lassen Und unser Ansatz ist da wieder ein bisschen was zurückzugeben, Druck rauszunehmen.

00:08:08: Es muss Zeit und Raum geschaffen werden, dass Eltern und ihre Kinder, Kinder und ihre Großeltern Zeit voneinander haben – und das exklusiv!

00:08:18: Das darf nicht im Rande stattfinden, Betreuung muss sein, Betreuerung ist wirklich notwendig.

00:08:24: Aber die Betreuung entsteht ja nicht alleine aus freiem Willen, sondern der Betreuungsdruck ist aus ökonomischen Gründen so groß geworden weil beide Elternteile arbeiten müssen.

00:08:35: Und da setzen wir ein bisschen was entgegen und wollen diesen Raum schaffen sowohl in der Familie angebotet wahrnehmen zu können also auch außerhalb der Familie das Gleichgesinnte zusammenkommen und so etwas wie eine Identität schaffen für Familien, die sich auf sie selber bezieht.

00:08:54: War das auch Ihr Eindruck?

00:08:56: Was der Herr Volk jetzt gesagt hat Frau Zeller über die Situation von Familien weil Sie leben ja auch hier in Holzkirchen sind Ansprechpartnerin hier für das Familienzentrum.

00:09:07: Würden Sie das so bestätigen?

00:09:09: Ja das kann ich auf jeden Fall bestätigend.

00:09:11: also meine Kinder sind hier aufgewachsen und auch an diesem Ort geboren.

00:09:14: mit meinen Kindern war ich auch auf der Suche nach eben angeboten mich um mich mit anderen Eltern auch zu treffen, auch zu vernetzenden Kontakte zu knüpfen und eben auf Freundschaften zu schließen.

00:09:24: Und da bin ich auch damals in den EKP-Gruppen zum Beispiel gewesen mit beiden Kindern.

00:09:30: Damals gab es auch schon das Pekipangebot oder eine Babymassage wo ich auch hingegangen bin.

00:09:36: Auch diese Gespräche vor den Kindergärten, auch in den Kinderjagden hat's damals gegeben.

00:09:41: also wir haben uns immer versucht irgendwie zu treffen und haben auch immer einen Ort gesucht wo was eben auch möglich ist Und das ist heute noch genauso.

00:09:50: Also die Eltern sind immer auf der Suche auch nach Angeboten, wo sie eben auch in Gruppen zusammen sind.

00:09:55: Das müssen wir nur noch kurz erklären was EKP bedeutet und E-Kippen was sich dahinter verbirgt?

00:10:01: Also EKP ist das Eltern Kind Programm.

00:10:04: Das sind Gruppen.

00:10:05: so ab zehn Monaten dürfen die Kinder sein bis zum Kindergartenalter Und da wird gemeinsam gesungen, es wird gebastelt.

00:10:13: Es gibt auch teilweise Ausflüge eben, dass man gemeinsam zum Spielplatz geht oder auch mal einen Elternabend, das wenn die Mami's dann zusammenkommen und auch gemeinsam was basteln, es gibt doch teilweise Väter-Tage wo ihm die Väter etwas mit den Kindern zusammen machen können.

00:10:30: Pekip ist für sehr kleine Kinder.

00:10:32: Da sind die Kinder so ab sechs Wochen sieben Wochen Bis über ein Jahr, also sind meistens zwei Blöcke mit zehn Treffen.

00:10:42: Da kommen auch die Gruppen zusammen.

00:10:44: Die Kinder sind fast nackt damit sie eben ihre Umgebung besser wahrnehmen können.

00:10:50: und da geht es auch um die Aktivierung von den Kindern dass die Eltern sehr intensiv beobachten was die Kinder für Bedürfnisse haben und auf welche Signale sie reagieren können bei den Bedürfensten der Kinder.

00:11:03: das ist so Peacip was es gibt.

00:11:06: Sie haben schon erzählt, das hier war und ist ihr Lebensmittelpunkt auch mit ihrer Familie.

00:11:11: Wie kam es hin dazu zu diesem Schritt?

00:11:13: Dass sie gesagt haben ich übernehme hier Verantwortung.

00:11:17: Sie sind Ansprechpartnerin für das Familienzentrum.

00:11:19: wie kam das?

00:11:20: Ich war schon mit meinen Kindern im Kindergarten sehr aktiv dann auch an dieser Pfarrei Und bin in mehreren Gruppen eben mit drin Im eher familien-aleinerziehenden Team zum Beispiel oder auch im Kinder Gottesdienst team Und bin dadurch in den Kontakt mit Herrn Freud und auch mit dem Kreis Belungswerk gekommen.

00:11:41: Dadurch kam es dann, als das Familienzentrum zur Sprache kam, dass ich dazu gekommen bin, da eben auch mitzuarbeiten und eben auch mithelfen.

00:11:50: Wir haben jetzt schon einige Angebote genannt oder zwei genauer gesagt.

00:11:54: Also wenn ich's richtig sehe, beginnt das mit dem Angebot für werdende Eltern schon sogar.

00:12:01: Also es ist vielleicht eine Abstufung werdender Eltern, dann die jungen Familien mit Babys und Kleinkindern.

00:12:07: Und wenn's noch weiter fortschreitet in Familie Lehm kann man das so sagen?

00:12:10: Es ist wirklich nach einzelnen Lebenssituationen der Familie aufgeteilt.

00:12:15: Kann man so sagen wir haben uns jetzt gerade für unseren neuen Flyer zum Beispiel auch darüber Gedanken gemacht wie wir unsere Angebote ein bisschen strukturieren können und in welche Bereiche das eben fällt.

00:12:26: Dann haben wir drei ausgemacht.

00:12:28: Das war jetzt eben werdende Eltern dann Kinder ins Leben samt begleiten und das andere ist fit und gesund bleiben oder aktiv im Leben stehen.

00:12:39: Das waren jetzt so die drei Bereiche, die wir für unseren Flyer neu gefunden haben.

00:12:44: Das eine ist eben die Hebammenkurse, die zuerst praktisch kommen mit der Geburtsvorbereitung oder auch der Stilv-Vorbereitung, dann eben die Rückbildungskurse mit Kind oder ohne.

00:12:56: Auch die Babymassage ist so eine der ersten Kurse, die ab der sechsten Lebenswoche angeboten werden für Eltern mit Kindern.

00:13:05: Feenkid, was sich ein bisschen unterscheidet von Peekip eben – die EKP-Kurse dann mit einem Jahr und den Musikgarten das ist auch das musikalische eben noch mit reinzubringen gibt es auch für verschiedene Altersstufen.

00:13:19: da wird mehr eben auf Lieder singen oder eben auch musikalische Anreize gelegt.

00:13:24: Später geht es dann weiter bei den Erziehungsfragen zum Beispiel, dass wir Online-Angebote für Eltern und Paare haben die man online machen kann.

00:13:35: Für Kinder und Jugendliche haben wir jetzt im Moment kein Angebot weil da sind wir noch auf der Suche.

00:13:43: Und für unsere Erwachsenen haben wir dann auch wieder Gesundheitsthemen oder Themen zur Ernährung und da auch meist Online-Vorträge, dass die eben bequem von überall besucht und mitgemacht werden können.

00:13:55: Diese Online- Vorträge ist das eine Folge der Coronazeit?

00:13:59: Wir haben uns das zu Nutze gemacht weil wir gemerkt haben, dass ja damit mehr Leute erreichen.

00:14:05: Online kann man von überall her teilnehmen und das ist für viele Eltern und Paare auch einfacher, sich das einzurichten mit der Kinderbetreuung zum Beispiel.

00:14:14: Dass eben man dann das Video ausschaltet und trotzdem nach dem Kind gucken kann.

00:14:18: Und dass es eben auch von zu Hause geht.

00:14:20: oder ich habe auch schon Teilnehmer gehabt die sagen okay ich setze mich in den Zug und nehme dann eben ein Teil also... mehr möglich geworden, eben dadurch.

00:14:29: Also es ist jetzt nicht was ein Nachteil geblieben ist sondern das ist eben etwas wir für unseren Vorteil genutzt haben und das eben auch ausgebaut haben weil wir halt gemerkt haben dass das von den Leuten gewünscht wird und eben auch sehr gut angenommen wird.

00:14:41: Woher bekommen Sie eigentlich für dieses wirklich umfangreiche Programm die vielen Referentinnen und Referenten?

00:14:48: Wie kommen sie an die Rande?

00:14:51: Zum einen ist es so, dass wir natürlich auf die Suche gehen.

00:14:54: also wenn uns ein Thema interessiert dann suchen wir wirklich im Internet.

00:14:58: Ich gehe dann auf die Suche und schaue, wer könnte so was anbieten?

00:15:01: Oder ich frage auch bei anderen Bildungswerken teilweise nach oder auch bei meinen Kolleginnen und versuche da irgendwas rauszubekommen.

00:15:09: Es kommen auch Referenten auf uns zu.

00:15:11: also es gibt ganz viele mittlerweile weil wir eben bekannter sind, die mich anschreiben, die uns anschreiben und eben fragen, ich habe das und dass im Angebot, ich könnte das und das vorschlagen oder braucht ihr noch das Thema in der Richtung Und dann sagen wir halt, ja das ist super machen wir gerne.

00:15:28: Habe ich jetzt wieder bekommen eine Anfrage für Stoffwindel Workshop.

00:15:31: da hatten wir meine Referentin die leider nicht mehr da ist und da hat mich jetzt jemand angefragt er könnte es praktisch uns anbieten und dann habe ich gesagt ja prima gerne weil ich das eben gerne wieder ein Programm hätte weil ich auch öfters Nachfragen dazu habe wie man halt mit Stoffwindeln eben wickelt.

00:15:47: Ich kann mich eh an meiner Mutter zu mir noch erzählen dass ich auch mit Stofwindeln gewickelt wurde aber ich hab nie mehr gehört.

00:15:52: seitdem Thema ist, spielen auch ökologische Gründe eine Rolle von dieser Wegwerfwindel?

00:15:59: Das könnten Gründe sein.

00:16:00: Ich habe selber auch meine Kinder jetzt nicht mit Stoffwindeln gewickelt aber ich kannte mehrere in meinem Alter eben die mit Stofwindeln gewickelt haben.

00:16:07: Die Systeme haben sich sehr verbessert.

00:16:10: also ich hab mir das mal erzeigen lassen und es gibt verschiedene Systeme eben auch von verschiedenen Herstellern die diese Stoffindlberaterin dann eben auch haben um sie zu zeigen und teilweise kann man die ausprobieren.

00:16:22: Und bei uns gibt es zum Beispiel auch unser FIWU, das ist hier vom Wertschuhfuhr eben.

00:16:26: Da bekommt man einen Zuschuss

00:16:28: z.B.,

00:16:29: dass man sagt wenn man sich Stoffwindeln anschafft dann geben die einen Zuschluss dazu und das versuchen wir dann eben auch den Eltern zu sagen, dass das nicht ganz so teuer wird, weil man sich eben dann so ein Stoff-Windelpaket dann auch anschafft und damit dann eben wickelt.

00:16:42: Wie entscheiden Sie?

00:16:43: Wenn sie jetzt ein Programm erstellen Was sie favorisieren im Endeffekt durch Rückmeldungen von bisherigen Teilnehmern, dadurch dass die hier auch mittendrin sind und ihr Leben und auch ständiges Feedback haben.

00:16:54: Wie kommt das zustande?

00:16:56: Da bin ich immer am Regenaustausch eben mit den Referentinnen und schaue wie gut sind die Besuchte.

00:17:01: also ich habe auch direkt einen Einblick in die Teilnehmerzahlen und rede auch immer mit meinen Referentinen was da in den Kursen zum Beispiel auch nachgefragt wird dass zum Beispiel das Thema Schlafen immer wieder hoch kommt.

00:17:14: Und dann haben wir uns halt bemüht, einfach meine Referenten zu finden die wirklich was zum Thema Schlaf anbieten kann.

00:17:20: Die haben wir jetzt auch gefunden und sind gerade dabei das Ganze zu etablieren.

00:17:24: Das ist ein... Vortrag zum Beispiel zur Vorbereitung auf den Babyschlaf.

00:17:28: Also wenn man werdende Eltern ist für die ersten vier Monate, weil der sich eben unterscheidet, dass man da nicht sonst kalte Wasser geworfen ist als Eltern und dann gibt es noch eine Schlaf-Sprechstunde ab dem Babyschlag ab dem fünften Monat.

00:17:41: Eben wenn andere Schlafprobleme auftreten kann man sich in der Gruppe dann präsent wieder treffen.

00:17:46: Der Vortag wäre online, das man da seine Probleme auch offen äußern kann und miteinander in den Austausch und eben auch ins Gespräch kommt.

00:17:54: Und wer dann möchte oder stärkere Probleme hätte mit dem Schlafen, der kann eben auch eine direkte Schlafberatung bei den Referenten buchen.

00:18:03: Was würden Sie sagen?

00:18:04: Wie weit sieht sich der Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer so etwas wie hier dieses Familienzentrum?

00:18:09: Das spricht sich doch auch in der Gegend herum.

00:18:13: Reißt da vielleicht sogar jemand mal aus München an sogar?

00:18:16: Das haben wir teilweise schon gehabt.

00:18:18: ja das kommt vor weil wir sehen ja auch wer sich eben anmeldet Und es kommen die Leute aus Bad Wiessee, es kommen sie aus Tegernsee und Rotdach.

00:18:25: Wir haben auch welche aus München vor allem bei den ersten Hilfekursen, die wir auch anbieten.

00:18:30: Da sind sehr viele junge Paare, die kommen also bevor die Kinder da sind.

00:18:35: Die schauen wo ist der nächste Termin zum Beispiel?

00:18:37: Und die sagen dann, okay.

00:18:38: Dann fahren wir halt von München nach Holzkirchen und machen da den erste Hilfe-Kurs oder auch für Pekip wenn eben eine Nährung umgebungen zum Beispiel keine Kurse wären oder alle schon voll sind.

00:18:49: Dann kommen die auch aus München.

00:18:50: Auch für Feenkid waren schon Leute aus Münchendah.

00:18:53: also das ist normal dass es so bis H oder auch weiter weg eben auch mal ist, dass sie Leute dann kommen

00:18:59: ja fällt ihnen ein Angebot ein dass es mal eine Zeit lang gab und gut lief.

00:19:04: Und das ist dann aber eingestellt haben, weil es nicht mehr zeitgemäß war oder nicht mehr so der Bedarf da war.

00:19:10: Man entwickelt ja so ein Programm auch weiter.

00:19:13: Also wenn etwas nicht mehr stattgefunden hat, dann war's eben, weil die Referenten wieder weggezogen sind oder wieder angefangen haben mir zu arbeiten um das Angebot nicht aufrechterhalten zu können.

00:19:26: Oder wir haben Angebote probiert die Leute hier in Holzkirchen nicht angenommen haben.

00:19:31: Also wenn was gut gelaufen ist, dann haben wir es auch versucht einfach vorzuführen.

00:19:35: also wenn's jetzt wäre das eben Referent aussteigen würde auch so einem Angebot dann würde ich auch versuchen dass mit dem neuen Referenten weiter zu führen auf jeden Fall weil das eben dann gut ist.

00:19:46: Was man ganz deutlich merkt ist wie sich die Gesellschaft verändert an diesen Eltern-Kindgruppen.

00:19:52: Die Vormittag stattfinden.

00:19:54: Mütter, manchmal auch Väter kommen mit ihren kleinen Kindern.

00:19:57: Da hatten wir vor ein paar Jahren noch über acht Gruppen und jetzt haben wir gerade noch zwei.

00:20:04: Und das merkt man dann dass sich die Gesellschaft verändert und damit muss ich auch das Angebot verändern.

00:20:09: da muss was Neues einhergehen und es löst natürlich unter Umständen altes ab.

00:20:14: Was würden Sie sagen jetzt nach all den Jahren?

00:20:16: Was ist zeitlos und darf in keinem Programm fehlen.

00:20:19: Also zeitlos sind immer die Eltern-Kind Gruppen eben für die relativ kleinen, so ab drei Monaten.

00:20:26: Wie eben die Babymassage wie Fehnkit oder Peekip oder Musikgarten.

00:20:31: Die werden auch noch sehr gut angenommen.

00:20:33: in dem Alter sind die Eltern sehr oft der Suche nach Gruppen.

00:20:37: viele ziehen Nachholzkirchen von woanders her wenn sie ihre Kinder bekommen und suchen dann natürlich Anschluss.

00:20:44: Und das ist so alle Gruppen, die eben bis zu einem Jahr bis die Krippenzeit losgeht.

00:20:48: Also das ist wirklich ein Einschnitt den wir gemerkt haben.

00:20:51: jetzt seit letztem Sommer gibt es hier in Holzkirchen wirklich für jedes Kind einen krippenplatz was es vorher nicht gab.

00:20:57: da war es immer schwierig einen zu bekommen.

00:21:00: aber seid die Kinder jetzt wirklich einen bekommen wenn sie einen wollen?

00:21:03: hier in holzkirche gehen auch viele mit einem Jahr an die Krippe.

00:21:06: Und vormittags eben ist es dann schwierig, dass die Eltern dann eben sagen okay ich muss jetzt das Kind fünf Tage in der Kripe anwälten damit ich überhaupt einen Platz bekomme, dann mache ich das auch und dann könnten die höchstens am Nachmittag noch was machen.

00:21:19: und da ist halt schwierig mit Angeboten weil die Kinder teilweise müde sind welche Uhrzeit.

00:21:23: und dann gibt's so noch Angebote eben von Thunfeinholzgärchen oder eben da das Angebot auch noch mit dabei ist, was eben Nachmittags ist.

00:21:31: Also das ist wirklich, was man gemerkt hat im Holzkirchen über die Jahre, dass sich das verändert hat.

00:21:36: Dass die Eltern wirklich arbeiten gehen müssen.

00:21:38: Sie kommen in die Krippe der Kinder und dann sind sie immer auf der Suche nach etwas anderem

00:21:43: ja.

00:21:43: Spannend finde ich vor allem auch das Thema Ernährung.

00:21:46: Ich möchte da nochmal ganz kurz darauf eingehen, während dann dort auch die gesellschaftlichen Diskussionen tatsächlich aufgegriffen wie vegetarisch leben, vielleicht sogar vegan leben und vor allem was für Familien doch auch immer wichtiger wird.

00:21:59: Ich sage es mal vorsichtig möglichst mit weniger Zucker auskommen.

00:22:03: Da haben wir Angebote zusammen mit dem Amt für Ernährung und Forsten eben zusammen die da v.a.

00:22:08: in der Kleinkinderernährung von null bis drei ihre Angebote auch machen.

00:22:12: und da gibt's jetzt seit ganz neu.

00:22:14: eben seit diesem Jahr gab's dann Angebot.

00:22:16: eben auch geht Kinder Ernährungen auch vegetarische oder vegan.

00:22:20: Der Vortrag wurde wohl sehr gut angenommen.

00:22:22: Also waren wohl mehrere Eltern eben auch dabei, die das interessiert hat.

00:22:26: Ich kenn's aus der Zeit aus meinem Kindergartenzeit sogar noch, dass da schon die Diskussion beim Kindergartensessen war bitte weniger Fleisch und mehr vegetarisch können wir nicht komplett auf vegetarische umstellen weil es eben da schon ganz viele vegetarischen Familien gab und dann hatten die Kinder natürlich das Problem mit dem Fleisch im Kindergärtensessen.

00:22:45: also so neu ist das Thema Praktisch gar nicht, sondern es gibt schon länger.

00:22:51: Und ich denke dass da viele Eltern auch nachfragen und auch so bei Einführung der Familienkost zum Beispiel wie man eben darauf eingeht mit weniger Zucker oder was für Gemüsesorten zuerst oder wie kann ich eine gesunde Ernährung auf die Beine stellen?

00:23:05: Dass mein Kind genug Energie hat und gut groß werden kann.

00:23:10: Wir haben vorhin schon festgestellt ein Trendthema wo auch die Nachfrage dann Da ist das Thema Stoffwindel.

00:23:16: Gibt es noch ein anderes Thema im aktuellen Programm, wo Sie vielleicht auch erst mal mehr testen, ob's ankommt?

00:23:23: Da sind wir wieder bei dem Schlafenthema.

00:23:25: also das ist immer aktuell gewesen in allen Kursen bisher.

00:23:29: Also der Vortrag wird gut angenommen, er hat bisher jetzt schon mehrfach angeboten und dann sind die Eltern auch immer bisher mit dabei gewesen.

00:23:36: aber die Schlafsprechstunde ist mal so im Sprechen halt auch welcher Tag das vielleicht auch dann ist, an dem es angeboten wird.

00:23:42: Also das ist das was wir jetzt etablieren wollen, dass es auch ein fester Bestandteil wird und dass eben die Referentinnen auch in den Kursen eben sagen okay ja ich kann euch Antwort auf eure Fragen ein wenig geben aber für wirklich tiefer greifende Fragen oder größere Probleme geht bitte dann halt auch in diesen Vortrag oder eben in diese Schlafsprechstunde weil da das eben umfassender und einfach viel besser beantwortet darauf eingegangen werden kann, was halt die Referenten mit ihrem Kursangebot nicht leisten können.

00:24:11: Die können zu kurz drauf eingehen aber halt nicht so dass es den Eltern auch etwas nutzt.

00:24:15: dann bei ihren Problemen.

00:24:17: Herr Freund jetzt haben Sie in Holzkirchen hier und auch im Landkreis sicher die glückliche Situation das ich ja wie gesagt viele junge Familien auch ansiedeln.

00:24:26: Aber insgesamt muss man natürlich auch sagen die Gesellschaft altert.

00:24:29: inwieweit würden sie sagen wäre vielleicht auch Mitblick auf die Zukunft auch wichtig So die Gesamtfamilie als Modell, also auch die älteren Generation Großeltern.

00:24:39: Da in Zukunft ein bisschen mehr noch mit ins Spiel irgendwie zu bringen.

00:24:42: Gibt es da so Gedanken daran?

00:24:44: Ja, zum ersten Mal sind wir die katholische Erwachsene Bildung.

00:24:47: Wir sind nicht nur für... für junge Familien das, sondern wir haben beim Kern unseres Geschäfts ein Programm für erwachsene Menschen und in der katholischen Erwachsene Bildung fokussieren wir uns in der Regel auf die nachberufliche Zeit.

00:25:02: Das ist da!

00:25:03: Und diese Perspektive ist sowieso immer da.

00:25:05: Jetzt ist es nicht so dass wir davon ausgehen, dass alle die im letzten Jahrzehnt in Kindergarten- und Grundschule waren In sechszig Jahren hier als Großeltern rumlaufen oder als Senioren rumlauchen und keine weiteren Kinder mehr da sind.

00:25:19: Gesellschaft wächst nicht nur allein in Richtung Alter.

00:25:22: Aber sie haben natürlich absolut recht mit diesem Hinweis, wir müssen uns öffnen.

00:25:26: Man darf die Gesellschaft nicht ins Spaten denken sondern man muss sie als Ganzes sehen und wir haben tatsächlich begonnen ein paar Schritten uns da auch zu öffnenden.

00:25:37: Wir hatten zum Beispiel bis vor kurzem noch die sparte Seniorenbildung.

00:25:42: Und diese Sparte heißt jetzt intergenerationelle Bildung, also wir öffnen ganz gezielt die gemeinsamen Angebote und das ist natürlich auch ein Zukunftskonzept dass wir permanent verfolgen, dass wir versuchen die Generationen in Kontakt miteinander zu bringen und somit kann man auch in unserem Angebot weiter wachsen.

00:26:01: Also man ist nicht raus sobald man sich nicht mehr in dieser entsprechenden Familienphase befindet aber man kann bei uns auch in Berufsbegleitung sich weiterbilden.

00:26:11: Bis hin zum Hospiz-Gedanken spielt das alles eine Rolle und diese Ganzheitlichkeit brauchen wir, aber wir müssen uns permanent

00:26:20: verändern.".

00:26:21: Großes Thema auch ist das Thema Ehrenamt – spielt es auch eine Rolle?

00:26:25: Also im ökonomisierten Bereich spielt es keine Rolle.

00:26:28: Wir haben tatsächlich diesen abgegrenzten Bereich, wo wir sehr genau rechnen müssen.

00:26:32: Also wir sind dringend angewiesen auf kommunale Zuschüsse und auf kirchliche und staatliche ZuschüsSE im Kontext der erwachsenen Bildung.

00:26:40: Sonst würden wir das alles nicht schaffen, sonst würden wir auch unsere Referentinnen und Referenten nicht ordentlich bezahlen können – und daran liegt uns tatsächlich sehr!

00:26:50: Also, so gesehen unter den betriebswirtschaftlichen Aspekt ist das ausgeklammert.

00:26:55: Aber natürlich nicht im Hinblick auf unser Gesamtkonzept.

00:26:59: Das Gesamt-Konzept zieht eine enge Verzahnung zu dem Bereich Ehefamilie Alleinerziehende vor, die das ja untereinander mit ehrenamtlich bespielt wird.

00:27:08: Wir haben Kindergottesdienste, wir haben kirchliches Angebot, es sehr breit ehrenabendlich aufgestellt wird und es dann natürlich hinein fließt und auch in unserem Programm mit auftaucht.

00:27:18: Es sind zwingend davon abhängig, dass Ehrenamtliche sich bei uns engagieren.

00:27:24: Das ist ja die Grundkonzeption der katholischen Erwachsene-Bildung seit über fünfzig

00:27:28: Jahren.".

00:27:29: Und Frau Zellers sieht zum Beispiel klar – sie sind natürlich fest angestellt aber ich denke mal wenn Sie Samstag in der Früh beim Wochenendeinkauf im Supermarkt auf Ihre Arbeit angesprochen werden, werden Sie die Auskunft natürlich nicht verweigern.

00:27:42: das sind wahrscheinlich auch bei Ihnen dann fließende Übergänge oder?

00:27:45: Also das habe ich sehr oft, dass eben das Ehrenamt mit dem Privaten und auch der normalen Arbeit verschmilzt.

00:27:51: Das ist hier durch meine Tätigkeit in den bestimmten Gruppen hier in der Pfarrei nicht anders möglich.

00:27:57: Ich gehe samstens zum Einkaufen und hab die Plakate im Rucksack und hänge sie auf oder gebe der Bücher-Ecke vorbei und bringe da schnell was vorbei oder mir fällt beim Einkaufen ein Schaufenster auf wo ich denke ach, da hängt Plakatet, da könnte ich ja auch mal fragen oder ich nehme Flyer mit beim S-Kommunionauftakt zum Beispiel und habe dann die Flyer vom Familienzentrum mit dabei.

00:28:20: Oder ich führe einen Verteiler für Kindergottesdienst und so Sachen, wo ich aber auch mal Angebote von Familienzentren mit reinschreibe, der aber eigentlich für Gottesdienste und Angebote für Familien von den Pfarrei gedacht ist.

00:28:32: Es vermischt sich immer wieder, aber das macht so interessant und es macht auch Spaß!

00:28:37: Es ist vielfältig und es ist nicht eintönig, sondern es passiert immer wieder was Neues.

00:28:41: Und man kommt auch mit den verschiedenen Gruppen und eben mit den Eltern in den Familien dann halt dadurch auch in Kontakt.

00:28:47: wenn ich das immer so strikt abgrenzen würde ja das wäre unheimlich schade da würde mir ganz viel verloren gehen.

00:28:54: Aber sie wählen in der Kommunikation noch die modernen Wege zum Beispiel denen digitalen Newsletter.

00:29:00: Sie sind auf Social Media präsent und auch per WhatsApp.

00:29:03: Also wir haben den Monatlichen Newsletter, den macht unsere Kollegin von der Öffentlichkeitsarbeit die Frau L. Wagner und ich selber bespiele Instagram da schaue ich eben was läuft die nächsten paar Wochen eben und mache dann eben die Beiträge auch dafür und poste sie auch selbst.

00:29:19: und WhatsApp-Kanal ist jetzt ungefähr ich glaube ein Jahr haben wir denen jetzt.

00:29:25: Der wird einmal pro Woche praktisch bespielt, eben mit den Sachen angeboten die in der Woche stattfinden weil wir auch gemerkt haben.

00:29:31: Wir müssen auf verschiedenen Kanälen unterwegs sein einfach um unsere Zielgruppe zu erreichen.

00:29:36: das sind eben die jungen Familien und die informieren sich über die Webseite, die informiert sich über Instagram oder abonnieren gerne mal einen WhatsApp-Kanal dass die Nachrichten direkt zu ihnen kommen oder auch viel zum Mundpropaganda.

00:29:50: also es ist wenn einer halt ein WhatsApp Kanal Instagram hat, dass das dann eben weiter geschickt wird auch geteilt wird.

00:29:56: Ich bin in dem und dem Kurs.

00:29:58: hast du nicht Lust da auch mitzumachen?

00:29:59: Das ist der Kanal wo über die jungen Familien am besten zu erreichen sind.

00:30:04: Herr Freud jetzt haben wir gesehen im Laufe des Gesprächs das Bild von Familie, das verändert sich einfach von Zeit zur Zeit und auch das Angebot des Familienzentrum geht natürlich darauf ein.

00:30:17: Wie sehen Sie jetzt die Zukunft in den nächsten Jahren?

00:30:21: Gibt es vielleicht schon so Ideen im Hinterkampf, wo sie sagen ja das könnte etwas sein oder da wollen wir mal was Neues ausprobieren.

00:30:28: Wie gehen Sie mit der Zukunft um?

00:30:30: Wir müssen sehr agil sein.

00:30:32: Das ist die Erkenntnis der letzten Jahre und das ist die Herausforderung für die nächsten Jahre.

00:30:39: Und zwar deswegen weil sich alles sehr viel schneller ändert als wir es überhaupt konzeptionieren können.

00:30:45: Wir hatten einen Vortrag hier im Familienzentrum von Herbert Renz-Polster, dem SZ-Redakteur und ich glaube er ist Arzt und Erziehungswissenschaftler.

00:30:55: Und der hat uns eine Analyse gegeben in dagegenwertigen Familien die eigentlich beängstigend sind.

00:31:00: Die Kinder werden zunehmend verunsicherter, verletzlicher, ängstlicher!

00:31:06: Die Angst in den Familien nimmt zu nicht nur aufgrund der politischen Situation aber die fundiert natürlich auch.

00:31:12: Wir leben in einer hochstrapazierten Immobilien-Situation hier in Holzkirchen, das ist was uns wirklich sehr bewegt.

00:31:19: Weil Menschen Existenzängste bekommen weil sie sich ihre Mieten nicht mehr bezahlen können und wir wollen für diese Menschen da sein.

00:31:28: keine Sicherheit bieten, was ihre Mieten anbelangt.

00:31:31: Aber wir können ja hier in der Pfarrerei ein Zuhause bieten einen Ort bieten wo sie ihre Ängste loswerden können und einen Begegnungsraum wo Sie merken sie sind nicht alleine und das glaube ich ist ganz essentiell.

00:31:46: darauf wollen wir uns auf jeden Fall einstellen.

00:31:49: Der nächste Punkt ist die Frage der gesellschaftlichen Entwicklung im Hinblick auf Radikalisierung und auf die Autoritätengesellschaft, in die wir hineinsteuern.

00:32:01: Wir haben unter anderem von den Spolster erfahren dass die Demokratisierung in der Familie beginnt.

00:32:06: Das wird ein Thema werden, dem wir uns intensiv widmen werden.

00:32:10: Wir wollen den Familien klarmachen wie wichtig es ist frühzeitig mit Teilnahme zu beginnen!

00:32:16: Wir wollen ihnen klar machen was es bedeutet wenn die Härte von außen kommt in den Familien bei den Kindern ankommt, was da passiert.

00:32:25: Wir wissen aus Untersuchungen aus Amerika, dass in den Staaten, in denen ökonomische Situationen sehr schwierig waren und die Menschen deswegen verhärten und ihren Kindern gegenüber unwarmherziger

00:32:37: sind.".

00:32:38: In genau diesen Staaten haben die Kräfte der Magerbewegung den allergrößten Erfolg.

00:32:44: Und da gibt es Zusammenhänge und diese Zusammenhinge sehe ich auch hier, das wollen wir gesamtgesellschaftlich angreifen aber im Kleinen auf jeden Fall hier am Familienzentrum beginnen.

00:32:56: Das nächste als wir begonnen haben vor zehn Jahren des Familienzentraums zu denken, haben wir in Pfarrei gedacht, in Dekanat gedacht, ins Seelsorgsregion gedacht.

00:33:09: Wir müssen anders denken, wir müssen sozialräumlich denken.

00:33:12: Wir leben hier zwischen den Almen in den Bergen und der Landeshauptstadt.

00:33:17: In diesem Spannungsfeld gibt es Gesellschaften die lassen sich nicht in Vereinen oder im Landkreis Grenzen einsperren.

00:33:25: Wir bei vorhin schon gehört haben, kommen Menschen aus dem Landkreis München in großen Maße zu uns.

00:33:30: Denn die begreifen sich eher im Sozialraum Richtung Süden als Richtung Landeshauptstadt.

00:33:36: und da müssen wir unser Denken auflösen, dann müssen wir unsere Strukturen auflösen, dann wissen wir unsere Befindlichkeiten auflöhnen sondern müssen schauen wie wir zu einer Art der Zusammenarbeit kommen, die effizient ist Die Effiziente im Sinne der Familien ist Und die Effizient im Sinne des eingesetzten Ressourcen finanzieller und personelle Art.

00:33:56: Fortsällig als Organisatorin hier und Ansprechpartnerin, wie Sie in sie die Zukunft gibt es vielleicht ein Thema für Sie das ich schon immer mal machen wollte aber es ist gescheitert am Geld oder Sie haben nicht den passenden Referenten gefunden.

00:34:08: schwebt Ihnen da noch was so vor wo Sie sagen wäre schon schön wenn ich das noch machen könnte die nächsten Jahre?

00:34:14: Also persönlich war für mich ein Thema einmal diese gewaltfreie Kommunikation.

00:34:18: die würde eben auch eben in dieses Thema auch wieder passen mit der Demokratisierung und allem.

00:34:23: Da hat es wirklich gescheitert, dass ich bisher keine Referenten oder Referentin gefunden habe.

00:34:28: Da war ich immer mal wieder auf der Suche und hab auch E-Mails geschrieben und auch schon welche angesprochen.

00:34:34: Ich hab's noch nicht weggelegt.

00:34:36: das Thema also es ist immer noch bei mir im Kopf.

00:34:38: Es steht auch immer wieder bei meiner Agenda drauf, dass sich sagt okay ich muss wieder einmal auf die Suche gehen und schauen ob ich jemanden finde, der dieses Angebot nicht mal für uns machen kann sei online oder präsent.

00:34:49: Das muss man dann sehen wie sie eben funktioniert.

00:34:52: Aber das wäre ein Thema, was mir auch schon seit Jahren, also seit ich angefangen hab am Herzen liegen würde.

00:34:58: Und ich hoffe, dass sich das auch mal verwirklichen

00:35:00: kann.

00:35:00: Herr Freud, kommendes Jahr wird zumindest die Begrifflichkeit Familienzentrum Holzkirchen zehn Jahre alt.

00:35:07: Planen Sie da schon etwas?

00:35:08: Dass vielleicht ein bisschen gefeiert wird?

00:35:10: Gut, dass Sie uns daran erinnern.

00:35:11: Natürlich müssen wir was machen!

00:35:13: Dann freuen wir uns darauf.

00:35:14: Frau Zeller, Herr Freud Ich darf mich ganz herzlich bedanken, dass sie heute in unserem Podcast unschlagbar Und das Familienzentrum Holzkirchen und seine wertvolle Arbeit hier für die Region vorgestellt haben.

00:35:27: Herzlichen Dank!

00:35:28: Sehr gerne!

00:35:29: Danke auch!

00:35:30: Am Mikrofon verabschiedet sich Paul

00:35:38: Hasel.

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